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AQUIS-STORY FESTE DRUMHERUM GEMEINSAM HIER UND DA

AHHA oder OCHE?!

Auf den Ruinen der römischen Therme, die wir heute Bücheltherme bezeichnen, entstand ein Bad, welches des Königs würdig war. Das königliche Bad konnte gleichzeitig 100 Personen aufnehmen, und so viele badeten mit Karl dem Großen, wenn er dies wünschte.

Aber nicht nur gebadet hatte der große fränkische König in seiner Residenz. Och, Ahh oder Ahha nannte man sie zu dieser Zeit, was im Altfränkischem schlicht und einfach Wasser bedeutete. Von hier aus regierte er sein Reich, welches von der Elbe bis zu den Pyrenäen reichte. Die Verwaltung organisierte er, kümmerte sich um die Gesundheit seiner Untertanen und um ihre Bildung – ungeachtet des Geschlechts. Das was nur einige Jahrzehnte später als Frechheit, gar Sünde empfunden wird, war auf seinem Hofe selbstverständlich: Mädchen drückten die Schulbank genauso wie Jungs und lernen dieselben Fächer. Selbst hatte er lange und mühsam das Schreiben gelernt, den Kindern sollte es anders ergehen. Lesen sollten sie, diskutieren, rechnen. Und die größten Gelehrten seiner Zeit kamen gerne an seinen Hof. Sie wussten, dass dieser König Großes vorhatte. Und sie wollten es mit gestalten?

Seine Visionen bewunderten alle Könige, die nach ihm kamen. Auf seinen Thron setzten sie sich, um das Reich symbolisch in Besitz zu nehmen. Sehr einfach war sein Thron gebaut, kein Schnickschnack, keine Verzierungen, ein paar Marmorplatten aus Jerusalem, mit Eisenklammern zusammengehalten, bilden ihn – über 600 Jahre war er das wichtigste Möbelstück des Reiches.

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AHHA oder OCHE
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