AACHEN

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AQUIS-STORY FESTE DRUMHERUM GEMEINSAM HIER UND DA

Aachen heute. Eine Grenzstadt und doch mitten in Europa. Doch sie verbindet und trennt nicht. Sie liegt in der
Euregio Maas-Rhein, im Dreiländereck und erinnert uns daran – oder gar beweist, dass die Grenzen etwas vorläufiges sind. Es ist eine Stadt voller Geschichte und doch jung – mit  40 Tausend Studenten bei 258 Tausend Einwohnern. Eine kleine Weltstadt mit breitem Angebot für Jung und Alt, Sport- und Kulturinteressierte.
Stadt der Wissenschaft und Wirtschaft. Grün wie ihre Kurparks, schwarz-gelb wie die Farben des FC Alemannia – und bunt wie der Karnevalszug. Und sehr bewusst ihrer historischen Rolle und heutigen Attraktivität.

AACHEN

Im mondänsten Kurort Europas gaben sich die Reichen und Schönen Stelldichein. Tagsüber ging man baden oder Thermalwasser trinken, flanierte man auf der Promenade und in den schönen Parkanlagen. Abends traf man sich auf Gesellschaften. Es wurde getanzt und – ganz schlimm – gespielt.
Der Kurort bot auch Kulissen für diplomatische Treffen. Erst die ersten Versicherungsanstalten ermöglichten es den weniger gut Betuchten, nach Aachen zur Kur zu kommen. Der Kurbetrieb wurde nach Burtscheid verlegt und so kommt man auch heute dorthin, um in Ruhe Krankheiten zu behandeln.

In Aquis oder Ach ließ Karl der Große seine Pfalz bauen, auf einem Hügel sichtbar von weitem, imposant, eines großen Königs würdig. Beeindruckend ist auch seine Pfalzkapelle, die erste nördlich von Alpen aus Stein gebaute Kirche. In Stein gewordene Traum von Unsterblichkeit. Und selbstverständlich ein königliches Bad, für die menschlichen Schwächen eines von Rheuma geplagten Königs. In Ach ging er auf Jagd, von hier aus regierte er, hier zerstreute er sich bei Musik und bei Disputen kluger Köpfe, die er auf seinen Hof lockte,
wohlwissend, wie wichtig ihre Anwesenheit für seine Bedeutung war.

Der römische Legat Granus Serenus mochte die Entdeckung warmer Quellen für sich beanspruchen. Doch musste er dieses Gebiet zuerst erobern, bevor hier im weiten Norden die römischen Kurgäste ihre Krankheiten heilen konnten. Sie nannten ihren Kurort “Wasser des Granus” – Aquae Grani. Die römischen Thermen waren eine Tatsache, von der bis heute leider nur kleine Artefakte zeugten, die im Museum auf der Burg Frankenberg ausgestellt sind. Die zuletzt gefundenen Fundamente der Büchel-Therme, gefunden unter dem Gebäude der Mayerschen Buchhandlung werden bald zu sehen sein. Eine kleines Stück Mauer ist bereits
im Keller der DM-Drogerie an der Ursulinerstraße zu bestaunen.

BAD AACHEN
AHHA - OCHE
AQUAE GRANI
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